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„Oper für alle“ – digital: Das Opernhaus Zürich bietet drei kostenlose Live-Streamings an einem Wochenende an.

szenik by szenik
1 September 2020
in Kurz & knackig, Magazin
OPER_DIE CSARDASFUERSTIN_OPERNHAUS ZURICH_C_DOMINIC BUETTNER_SZENIK
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Den Auftakt macht am Freitag, 25. September die Premiere von Emmerich Kálmáns Operette «Die Csárdásfürstin». Am Samstag, 26. September folgt die Live-Übertragung der großformatigen Neuproduktion «Boris Godunow» von Modest Mussorgski und am Sonntag, 27. September wird die Wiederaufnahme der Erfolgsproduktion «Maria Stuarda» von Gaetano Donizetti zu sehen sein.

Alle drei Streamings sind ab Vorstellungsbeginn für jeweils 48 Stunden online auf der Homepage des Opernhauses abrufbar. Dies gibt auch Menschen, die aus verschiedenen Gründen keine Möglichkeit haben persönlich ins Opernhaus zu kommen, die Gelegenheit live dabei zu sein. Zusätzlich zu den Übertragungen werden Backstage-Einblicke und Künstlerinterviews jeden Abend abrunden. 

Die Aufführungen werden mit dem für das Opernhaus Zürich entwickelten Spielmodell durchgeführt. Unter Einhaltung der Abstandsregeln werden das voll besetzte Orchester und der Chor aus einem externen Probensaal live in das Opernhaus übertragen. Dies ist in erst-klassiger akustischer Qualität und ohne Zeitverzögerungen möglich. Die Gesangssolisten agieren live auf der Bühne. 

„Die Csárdásfürstin“ mit Annette Dasch
am 25. September 2020

Höchst aktuell dienen in der «Csárdásfürstin» die Liebe und das Feiern des Lebens als Rettungsanker vor einer drohenden Katastrophe. Die Feierlaune der Protagonisten um den Showstar Sylva Varescu (Annette Dasch) und den osteuropäischen Industriellensohn und Yachtbesitzer Edwin (Pavol Breslik), scheint sich immer über einem drohenden Abgrund zu bewegen.

Auf dem Vulkan tanzen sie unter der musikalischen Leitung des 30-jährigen Schweizer Dirigenten Lorenzo Viotti und des schauspielerfahrenen deutschen Regisseurs Jan Philipp Gloger. 

„Boris Godunow“ von Barrie Kosky
am 26. September 2020

Modest Mussorgski entwirft mit «Boris Godunow» das faszinierende Psychogramm eines isolierten Herrschers, der zwischen Machterhalt, Machtgewinn, aber auch Skrupeln und Selbstzweifeln zerrissen ist und letztlich verrückt wird. Der Regisseur dieser ersten Neuproduktion in der Saison 20/21 ist Barrie Kosky. Die exquisite Besetzung führt der gefeierte Bariton Michael Volle an, der nach seinem Nabucco ein weiteres wichtiges Rollendebüt am Opernhaus Zürich geben wird. 

„Maria Stuarda“ mit Diana Damrau
am 27. September 2020

Im Mittelpunkt der Donizetti Oper «Maria Stuarda» steht eine hitzige Auseinandersetzung der schottischen Königin mit der englischen Königin Elisabeth I.. Der Kampf der Rivalinnen um den Thron und einen Mann mit der Starsopranistin Diana Damrau in der Titelpartie bildet den Abschluss des Streaming-Wochenendes. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Enrique Mazzola. 

Der Online-Spielplan «Heimspiel» des Opernhauses Zürich erreichte zwischen März und Juni 2020 rund 200‘000 Menschen weltweit. Seit 2014 zieht «oper für alle» jährlich rund 15‘000 Besucherinnen und Besucher zu einer Live-Übertragung einer Aufführung aus dem Opernhaus auf den Zürcher Sechseläutenplatz. Diese beiden erfolgreichen Formate finden nun zusammen und erreichen gemeinsam eine neue Dimension. 

Weitere Informationen auf der Website des Opernhaus Zürich

Foto: D. Büttner

Tags: Annette DaschBarrie KoskyDiana DamrauEnrique MazzolaJan Philipp GlogerLorenzo ViottiMichael VolleOperOpernhaus ZürichPavol BreslikZürich

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