Es war ein Triumph! Mit dem Erfolg seiner „Iphigénie en Tauride“ setzte sich der Oberpfälzer Gluck an seiner Wirkungsstätte Paris durch. Oper als Ausdruck von „Humanité“: Damit traf Gluck einen Nerv des Publikums am Vorabend der französischen Revolution. Um in psychologische Tiefen vorzudringen, löste der Komponist überlieferte musikalische Formen auf. Das Orchester führt ein Eigenleben. Die Ouvertüre von Glucks „Iphigenie“ beginnt idyllisch, dann bricht ein Gewitter herein. Ohne Überleitung ruft der Chor nach den Göttern, Soli antworten. So viel Mut begeisterte nicht nur den Opern-Revolutionär Richard Wagner. Glucks Musik fasziniert bis heute.
Das Quatuor Zaïde spielt beim Markgräfler Musikherbst innovative und klassische Werke
Nicht nur wegen seines hohen Niveaus, auch wegen seiner Besetzung ist das Quatuor Zaïde ein ganz besonderes Streichquartett. Dass sich...
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