Suche nach dem Liebesglück
Kann ein Dichter die wahre Liebe nur in seinem künstlerischen Schaffen finden? Das Theater Basel erzählt E.T.A Hoffmanns tragische Liebesgeschichten.
Eine fantastische Oper mit nüchternem Fazit: Die wahre Liebe gibt es nur in der Kunst. Dabei hat der Dichter E.T.A Hoffmann – dessen waghalsige Liebesgeschichten sich mit Motiven aus seinen Werken vermischen – bereits ausführlich nach ihr gesucht. Doch weder bei der mechanischen Puppe Olympia noch bei der Sängerin Antonia oder der venezianischen Kurtisane Giulietta konnte er sein Liebesglück finden.
Man kann nicht anders, als mit diesem verzweifelten Künstler aus Jacques Offenbachs Oper Les contes d’Hoffmann, die in Basel von Regisseur Elmar Goerden inszeniert wird, mitzufühlen. Wahrscheinlich, weil die Protagonisten so lebensnah und ihre Probleme heute noch so aktuell sind wie zur Entstehungszeit der Oper im 19. Jahrhundert: Hoffmann, auf der Suche nach der Liebe. Antonia, die sich zwischen Kind und Karriere entscheiden muss. Olympia als technisches Substitut für eine Liebesbeziehung. Oder Giulietta, die für das glücklose Geschäft mit der Liebe steht.
Weitere Informationen
- Website der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft
- Vorstellung der Oper auf der Seite der Cité de la musique Paris (FR)
- Umfassende Informationen zu Aufführungen der Oper
- Die Entstehungsgeschichte der Oper auf klassik.com































