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Junges Staatstheater freut sich über großen Erfolg des Familienstücks zur Winterzeit Die Schneekönigin

Romain Cunat Von Romain Cunat
11 Februar 2026
in Kurz & knackig, Kurz & knackig
Junges Staatstheater freut sich über großen Erfolg des Familienstücks zur Winterzeit Die Schneekönigin

Die Schneekönigin © Arno Kohlem

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Ein Höhepunkt im Spielplan des Jungen Staatstheaters ist in jedem Jahr das Familienstück zur Winterzeit – dann werden die schönsten Märchenstoffe oder Bearbeitungen von Kinderbuchklassikern auf die Bühne gebracht. In dieser Spielzeit verzauberte Die Schneekönigin nach dem berühmten Märchen von Hans Christian Andersen die kleinen und großen Zuschauer:innen und sorgte für eine Rekordzahl von Besuchenden: Insgesamt erlebten über 18.000 Menschen in mehr als 60 Vorstellungen die Abenteuerreise der mutigen Gerda auf der Suche nach ihrem besten Freund Kai.

Der Großteil der Zuschauer:innen, rund 13.000 Kinder, verfolgte die Inszenierung von Nele Tippelmann (Leiterin des Jungen Staatstheaters) im Rahmen von Schulvorstellungen. Insgesamt 115 verschiedene Schulen nahmen das Angebot wahr, darunter 55 Schulen aus Karlsruhe und 60 Schulen von Außerhalb.
Von Außerhalb reisten die Schulklassen aus folgenden Orten an:
Bad Schönborn, Bühl, Birkenfeld, Bretten, Bruchsal-Untergrombach, Durmersheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Ettlingen, Gaggenau, Graben-Neudorf, Hagenbach, Hatzenbühl, Jockrim, Kandel, Karlsbad, Königsbach-Stein, Kraichtal, Kuppenheim, Kürnbach, Leimersheim, Linkenheim-Hochstetten, Malsch, Maximilianau, Neupotz, Oberdingen, Philippsburg, Pfinztal, Rastatt, Rheinmünster, Rülzheim, Siebelding, Stutensee, Ubstadt-Weiher, Waghäusel/Wiesental, Waldbronn-Reichenbach, Walzbachtal, Weingarten, Weisenbach, Zeiskam.

Das Junge Staatstheater geht außerdem beim Thema Inklusion mit großem Engagement und gutem Beispiel voran. So wurden wie auch in den letzten Jahren an ausgewählten Terminen Vorstellungen mit verschiedensprachigen Übertiteln, Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache und Audiodeskription (Hörbeschreibung) sowie im Format Staatstheater entspannt gezeigt.

Besonders hatte sich die Leitung des Jungen Staatstheaters außerdem darüber gefreut, nach mehreren Jahren im Konzerthaus in dieser Spielzeit die Aufführungen wieder im Kleinen Haus des Badischen Staatstheaters spielen zu können. Und es wird noch besser: In der kommenden Spielzeit werden die Vorstellungen des Familienstücks zur Winterzeit sogar im Großen Haus zu erleben sein.

Nele Tippelmann, Leiterin des Jungen Staatstheaters, ist darüber sehr glücklich: „Wir freuen uns sehr darüber, dass unser Familienstück nun den Weg auf die ganz große Bühne findet. Denn wir können nicht nur mit jeder Vorstellung wesentlich mehr Besuchende erreichen, sondern es ermöglicht uns vor allem, den jungen und junggebliebenen Zuschauer:innen mit dem ganz großen Bühnenzauber ein beeindruckendes und lange nachhallendes Theatererlebnis zu bereiten. An dieser Stelle dürfen wir ausnahmsweise auch schon verraten, auf welchen beliebten Stoff sich das Publikum im November freuen kann: Wir spielen Der Zauberer von Oz in einer Fassung, die Mona vom Dahl für uns erarbeiten wird – und natürlich wird wie immer viel Musik dabei sein. Wir haben die Geschichte ausgewählt, weil sie zeigt: Superkräfte stecken schon in dir, du musst sie nur finden, so wie Dorothy und ihre Begleiter:innen – die Vogelscheuche, der Blechmann und der Löwe. Die Geschichte mahnt uns außerdem, Illusionen zu durchschauen, und sie verbindet Generationen.“

Die Premiere ist wie immer für Mitte November geplant, Ende Juli gehen die Vorstellungen in den Verkauf.
staatstheater-karlsruhe.de

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