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Daniel Kramer inszeniert Puccinis Klassiker La Bohème im Theater Basel – Liebe, Tränen, Träume und der Wunsch nach Freiheit kommen hier auf die Bühne

 

Der amerikanische Regisseur Daniel Kramer widmet sich im Theater Basel einem sehr gefühlvollen Werk: La Bohème. Eine Geschichte, deren Musik unter die Haut geht und deren Geschichte sowie Wunsch nach einem besseren, glücklichen und liebevollen Leben zu Tränen rührt.

 

Es ist der Abend vor Weihnachten. Es ist kalt, und die Portemonnaies sowie die Mägen sind leer. Für ein bisschen Wärme verfeuert der Dichter Rodolfo eines seiner Manuskripte. Doch der Lebensfreude soll das keinen Abbruch tun. Die kleinsten Errungenschaften werden ihm und seinen Freunden zum Fest, und die Auseinandersetzungen mit Repräsentanten des spießigen Bürgertums zur Posse.

Ein Dichter, ein Maler, ein Musiker, ein Philosoph – das ist die Boheme, die Giacomo Puccini in seiner Oper skizziert. Ihr Leben ist geprägt vom Übergang, von der Gewissheit, dass auf die Nacht immer wieder der Tag folgt, und auf Misserfolg Erfolg. Mitten im ausgelassensten Moment ihres Strebens nach größtmöglicher persönlicher Freiheit tritt die an Tuberkulose erkrankte Mimì in Rodolfos Leben. Und es ereignet sich jener so seltene und viel erträumte Moment der Liebe auf den ersten Blick.

Doch mit Mimì halten auch der Tod und die kalte Realität Einzug. Im Frühling trennen sich die Liebenden, weil Rodolfo mit so viel Wirklichkeit nicht umgehen kann und Mimì sich ihm nicht zumuten will. Trotzdem wird sie ihre letzten Lebensminuten im Kreis der Freunde und in den Armen ihres Geliebten verbringen.

Giacomo Puccinis 1896 uraufgeführte Oper La Bohème gehört zu seinen bis heute bekanntesten Werken für das Musiktheater. Seine Melodien verführen und entführen in Welten, die in La Bohème sowohl von Tragik als auch von Liebessehnsucht und ungehemmter Lebensfreude geprägt sind. Das Flüchtige des Moments, der nicht festgehalten werden kann, die Vergänglichkeit und der Kreislauf des Daseins, der auf Tod immer wieder Leben folgen lässt, prägen diese Oper in besonderem Masse.

Diese Elemente macht der amerikanische Regisseur Daniel Kramer zum Ausgangspunkt seiner Interpretation von La Bohème. Für die Dirigentin Kristiina Poska ist La Bohème die erste Opernproduktion, die sie als Musikdirektorin des Theater Basel leitet.


BESETZUNG

MUSIKALISCHE LEITUNG Kristiina Poska
NACHDIRIGAT Giuseppe Montesano
INSZENIERUNG Daniel Kramer

BÜHNE Annette Murschetz
KOSTÜME Esther Bialas
KLANGKOMPOSITION (SOUNDS DER BOHEME) Marius de Vries, Ben de Vries

LICHT Charles Balfour
CHOR Michael Clark
DRAMATURGIE Christopher Baumann

EINSTUDIERUNG MÄDCHENKANTOREI BASEL Marina Niedel
EINSTUDIERUNG KNABENKANTOREI BASEL Oliver Rudin

MIMÌ Cristina Pasaroiu
MUSETTA Valentina Mastrangelo, Sarah Brady
RODOLFO Davide Giusti
MARCELLO Domen Križaj
SCHAUNARD Gurgen Baveyan

COLLINE Paull-Anthony Keightley
BENOÎT/ALCINDORO Alexander Vassiliev
PARPIGNOL Donovan Elliot Smith
SERGENTE DI DOGANIERI Eckhard Otto
DOGANIERE Martin Krämer

Chor des Theater Basel
Statisterie des Theater Basel
Mädchen- und Knabenkantorei Basel
Es spielt das Sinfonieorchester Basel.


PRAKTISCHE INFORMATIONEN

  • Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Roman «Scènes de la vie de Bohème» von Henri Murger.
  • In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.
  • Premiere 2019 / 2020
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Am 18.12.2019 & 16.02.2020 mit Live-Audiodeskription
  • Am 31.12.2019: Silvesterparty im Foyer des Theater Basel im Anschluss an die Vorstellung
  • Einführung 30 Min. vor Vorstellungsbeginn
  • Weitere Informationen auf der Webseite des Theater Basel: www.theater-basel.ch

 

INTERVIEW #SZENIKMAG MIT KRISTIINA POSKA, DIRIGENTIN & MUSIKDIREKTORIN DES THEATER BASEL

Kristiina Poska, neue Musikdirektorin | Theater Basel | Von der Magie der Musik – Interview szenikmag

"Der Sound hätte mich fast weggeblasen!" Interview #szenikmag mit Kristiina Poska, #Dirigentin und neue #Musikdirektorin des Theater Basel. Während der Wirbel des Theaterfestes das Haus fest im Griff hat, unterhält sich die neue Musikdirektorin mit szenik über ihre Liebe zu Basel, den Herausforderungen des Dirigierens und über die Tränen, die beim letzten Takt der Oper "La Bohème" auch im Orchestergraben rollen. Ein musikalisch-magisches Gespräch!Sinfonieorchester Basel Kammerorchester Basel Basel – unseri Stadt Theaterverein Basel

Publiée par Szenik sur Lundi 9 septembre 2019

 

Bild: Theater Basel


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