Le 1er web magazine spectacles | Grand Est transfrontalier
Das 1. Webmagazin der darstellenden künste | Grenzüberschreitende Region Grand Est

Ungeheuer sucht Mitleid

Für sein erstes Theaterstück nimmt sich der Regisseur Philipp Stölzl den bekannten Gruselklassiker von Mary Shelly vor und zeichnet eine dunkle und romantische Atmosphäre.

 

2,50 Meter groß mit Totenschädel und durchscheinender Haut über dünnem Skelett – ein gruseliges Ungeheuer. Gleichzeitig hat es bedauernswerte Augen, wimmert, weint und winselt. Das ist die Kreatur, die der junge Wissenschaftler Frankenstein als Versuch erschaffen hat. Jetzt wird sie von Regisseur Philipp Stölzl im Theater Basel in Szene gesetzt, der bekannt ist durch Filme wie Der Medicus und Nordwand.
In seinem ersten Theaterstück bringt er den 1818 von Mary Shelley geschriebenen Roman Frankenstein auf die Basler Bühne und macht ihn zum Unterhaltungstheater. Figuren, Kulisse und Kostüme bleiben in der Zeit, in der die Geschichte entstand. Nebelschwaden, Möwengeschrei, das Heulen des Windes und dramatische Musik tragen zu einer Stimmung bei, die an London erinnert und zu Gruselgeschichte einfach dazugehört. Die Gefühle sind einfach erkennbar und schwappen sofort über. Schaudern, Spuk und Romantik ist für Jugendliche und Erwachsene garantiert.


WIR EMPFEHLEN AUCH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Currently Playing

Szenik auf Facebook