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Generalintendant Prof. Michael Schulz inszeniert die Oper Dialogues des Carmélites von Francis Poulenc am Saarländischen Staatstheater, die Premiere findet am Samstag, 7. Februar 2026, im Großen Haus statt. „Erzählt wird die historisch verbürgte Geschichte einer jungen Frau auf dem Weg zu Eigenverantwortung und Haltung vor der Folie der Französischen Revolution hoch emotional und ergreifend, mit einem Finale, dem man sich kaum zu entziehen vermag“, so Michael Schulz. Man könne ein großartiges Ensemble aus 16 erstklassigen Sängerinnen und vier Sängern erleben.

Generalmusikdirektor Sébastien Rouland dirigiert diese Oper, die zu den meistgespielten Werken des 20. Jahrhunderts gehört und erstmalig am Saarländischen Staatstheater zu sehen sein wird.  

Poulencs Dialogues des Carmélites  hatte Michael Schulz bereits 1998 zum ersten Mal auf die Bühne gebracht, er erhielt damals für seine Inszenierung als erster Regisseur den neu geschaffenen Preis für Nachwuchsregisseure der Götz-Friedrich-Stiftung in Berlin.

Sechzehn Frauen werden am 17. Juli 1794 in Paris hingerichtet. 16 Stimmen singen gegen den Tod und das Gewaltregime der französischen Revolutionsgarden an, bis sie nacheinander durch die herabfallende Guillotine verstummen.

Das Schicksal der Karmelitinnen von Compiègne vertonte Francis Poulenc zu einer der außergewöhnlichsten Opern des 20. Jahrhunderts. In wohl keinem anderen Werk des Musiktheaters stehen Frauen und intime Gespräche über Lebens- und Glaubensfragen derart im Zentrum.

Protagonistin ist die junge Blanche, die seit einem Geburtstrauma unter Angstzuständen leidet. Sie beschließt, ins Kloster einzutreten. Doch auch dort holt die Angst sie ein. Der Orden wird vom Terrorregime aufgelöst, die Nonnen werden verhaftet. Trotz der Möglichkeit zur Flucht schließt sich Blanche aus freiem Willen den Märtyrerinnen an.

Poulencs ungemein farbenreiche Partitur mit ihren, trotz großem Orchester, intim anmutenden Klangräumen gipfelt in einem emotional schockierenden Finale. Das Werk eröffnet einen Raum, in Zeiten politischer Radikalisierung über die Rolle von Verbundenheit nachzudenken und zu fragen, ob Religion noch Resonanz in demokratischen Gesellschaften erzeugen kann.

 

Premiere

Dialogues des Carmélites

Oper in drei Akten von Francis Poulenc

Samstag, 7. Februar 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

 

Besetzung

Musikalische Leitung Sébastien Rouland

Nachdirigat Justus Thorau

Inszenierung Michael Schulz

Bühne Dirk Becker; Frank Fellmann

Licht Patrik Hein

Video Frank Fellmann

Dramaturgie Stephanie Schulze

Choreinstudierung Mauro Barbierato

Musikalische Einstudierung Martin Straubel

Regieassistenz, Abendspielleitung Paul Veritas Pillong

Theaterpädagogische Betreuung Meike Hollinger-Koch

Bühnenbitdassistenz Viktoria Edler

Kostümassistenz Kseniia Dolzhykova

Lnspizienz Elena Klymchyk

Soufflage Marion Béranger

 

Mit

Marquis de la Force KS Stefan Röttig

Blanche de la Force Margot Genet

Chevalier de la Force Taejun Sun

Madame de Croissy Hanna Dóra Sturludóttir

Madame Lidoine Jessica Muirhead

Mutter Marie KS Judith Braun; Carmen Seibel

Schwester Constance Bettina Maria Bauer

Mutter Jeanne KS Judith Braun; Carmen Seibel

Schwester Mathilde Clara-Sophie Bertram

Beichtvater des Karmel KS Algirdas Drevinskas

1. Kommissar Taejun Sun

2. Kommissar/Thierry/Javelinot/Kerkermeister/Offizier Yancheng Chen

11 Karmelitinnen Damenchor

Saarländisches Staatsorchester

Opern- und Extrachor

Statisterie

www.staatstheater.saarland


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