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Vincent Doddema macht sich im Staatstheater Mainz auf die Suche nach den Ursprüngen seiner eigenen Sprachlosigkeit.

 

Ensemblemitglied Vincent Doddema taucht an diesem Abend tief in sein Leben ein und schafft einen Abend aus Liedern, Selbstspott und den familiären Geistern der Vergangenheit.

 

Mit dem Job ist es aus, mit der Freundin auch, ein Neustart scheint weit und breit nicht in Sicht. Bestimmte Abschnitte im Leben als Krise zu bezeichnen, hat auch immer etwas Anmaßendes, denkt er. Irgendetwas wispert immer: „Nee, das stimmt ja nicht oder nicht so richtig oder nur so halb.“

Was hindert mich daran, dieses seltsame Ding, was da gerade stattfindet, klipp und klar zu benennen?

Auf der Suche nach den Ursprüngen seiner eigenen Sprachlosigkeit hat Ensemblemitglied Vincent Doddema zunächst lediglich einige alte Lieder sowie eine gute Portion Selbstspott im Gepäck. Aber im Laufe der Zeit stößt er nicht nur auf Gestalten wie Karl Marx, Michel Foucault oder Pierre Bourdieu, sondern auch auf Figuren seiner Vergangenheit: seinen Großonkel, der seinem Vater Das Kapital schenkte, die niederländisch-calvinistische Großmutter oder seinen deutschen Großvater, dessen rechtes Auge an der Ostfront verblieben war.


BESETZUNG

Inszenierung Vincent Doddema
Coaching Willem de Wolf
Ausstattung Lisa Maline Busse
Licht Matthias Fröhlich
Dramaturgie Jörg Vorhaben
Mit Vincent Doddema

INFORMATIONS PRATIQUES

  • Premiere 2019 / 2020
  • In der Filiale (gegenüber des Großen Hauses)
  • Weitere Informationen auf der Website des Staatstheater Mainz: www.staatstheater-mainz.com

 

Foto: Andreas Etter


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