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Letzter Tanz

2012 zog sich die berühmte Choreographin aus dem aktiven Geschehen zurück. Nun ist die Trisha Brown Dance Company zu Gast in Mülhausen mit einem Programm, das wie ein Abschied anmutet. Rückblick auf ein Repertoire, das für den zeitgenössischen Tanz grundlegend war.

Sie hat von den Großen gelernt (Anna Halprin, Merce Cunningham u. a.), hat den Tanz durch ihre Ablehnung darstellerischer Konventionen revolutioniert und das choreographische Wirken für alle Zeiten verändert. Über 50 Jahre nach Gründung ihrer Company ist das Erbe Trisha Browns weiterhin ein unermessliches und für heutige Choreografen unerlässliches Reservoir. 
Die Tänzer der Trisha Brown Dance Company verwandeln das Theater La Filature für einen Abend in den Schauplatz einer brillanten Retrospektive. Der erste Teil, Son of Gon Fishin’ (1981) illustriert die „Brownsche Bewegung“: Zu den Kompositionen von Robert Ashley bewegen sich sechs Tänzer in unterschiedliche Richtungen, was einer strukturierten Improvisation gleicht. Die jüngste Produktion der Choreographin, Les Yeux et l’Âme (2011), knüpft an den Erfolg der 2010 uraufgeführten Oper Pygmalion an. Die klassische Musik von Rameau untermalt die Geschichte des Bildhauers und seiner Statue in einer beschwingten und idyllischen „Tanzsuite“.    
Durch zahlreiche Duette und die Auflösung geometrischer Figuren hinterfragt Newark (1987) in ganz anderer Manier die Kräfteverhältnisse zwischen Mann und Frau. Ein anspruchsvolles Programm voller Fantasie, das Trisha Browns Karriere als Tänzerin und Choreografin widerspiegelt. Dieses Ereignis sollte man nicht verpassen. (C.T.)

Photo © Lois Greenfield

 


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