Das musikalische Europa
Claire Buttin und Charles Offenstein von der Assoziation Alcor entführen uns vierhändig zu einer pianistischen Reise quer durch Europa.
Gibt es eine bessere Art, unserem Kontinent näher zu kommen als durch seine Musik? Und durch seine Tänze, besonders wenn sie ungarisch sind und aus der Feder von Johannes Brahms stammen. So bereisen wir benachbarte Kulturen, zum Beispiel die der Sinti und Roma, die den deutschen Komponisten so faszinierten. Die Ungarischen Tänze erwecken die Schönheit eines leidenschaftlichen und romantischen Europas zu neuem Leben. Dvořak, der die letzten fünf Teile für Orchester bearbeitet hatte, hat sich von ihnen zu seinen Slawischen Tänzen inspirieren lassen. Claire Buttin und Charles Offenstein dienen uns als Reiseleiter bei dieser erstaunlichen Tour und entführen uns mitten ins Herz des ewigen Europas. Auch mit der Dolly-Suite von Fauré, der Suite Nr. 1 aus Peer Gynt von Edvard Grieg, die ebenso an die Sonne des Nordens wie an Marokko erinnert, und schließlich mit Die Moldau von Bedřich Smetana. Die Komposition schildert in wunderschönen Bildern den Weg des Flusses, entlang einer Jagd und einer Bauernhochzeit. Der letzte Satz, der die Ankunft in Prag beschreibt, ist ein wunderbarer Abschluss dieser magischen Reise quer durch Raum und Zeit. (E.A.)
Weitere Informationen
- Die Homepage der Assoziation Alcor (FR)
- [Video] Die Moldau von Smetana für vierhändiges Klavier
- Brahms Ungarische Tänze im Bayerischen Rundfunk































