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Die Welt tanzt sich durch Liège

Das Festival Pays de danses bietet in seiner siebten Ausgabe allerhand Augenschmaus an und lässt dabei internationalen Ensembles und Choreografen die Möglichkeit, sich über die Welt auszulassen. Erleben Sie Jan Fabre, Robyn Orlin, Anne Teresa de Keersmaeker, Olga de Soto, Raimund Hoghe, Bouchra Ouizguen und viele andere, wie sie die belgischen Bühnen aufwirbeln!

 

Nein, also dieses Programm! Eine erstaunliche Veranstaltung reiht sich an eine andere; das Herz schlägt beim Lesen der Namen schneller und die Füße werden zappelig! Von Performancekunst über modernen Tanz, Hip-Hop und ein Programm für die jungen Tanzbegeisterten – es ist alles vorhanden. 

Wagen wir einen kurzen Blick hinein: In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt unter anderem auf Südafrika und der Hinterfragung sozial wichtiger, kritischer Themen: die Suche nach der Identität, der Platz der Religion, die Geschichte, die Zukunft, die Hautfarbe. Mamela Nyamza, Robyn Orlin und Grégory Maqoma nehmen sich dieser heißen Eisen an und präsentieren uns energische, farbenreiche Spektakel.

Zudem gibt es allerlei belgische Premieren, Koproduktionen und Uraufführungen zu erleben: Der deutsche Choreograf Raimund Hoghe ist mit La Valse, einem Porträt von Europa, zu Gast; Cécila Bengoloea und François Chaignaud machen aus der Bühne einen animierten Nachtclub; Jan Fabre setzt sich mit der belgischen Identität auseinander; Saïd Gharbi entführt uns auf fantastische Weise in die Welt der Blinden, und Anton Lachkys Cartoon wird bei Kindern für Begeisterung sorgen… Sind Sie dafür bereit? Dann auf in den Norden und hinein ins Vergnügen!

 


La sélection Szenik :

  • La Valse

    La Valse

    Raimund Hoghe, am 30.01, um 20H00, Théâtre de Liège Der ehemalige Dramaturg Pina Bauschs und Choreograf aus Düsseldorf arbeitet in seinem Stück La Valse an einem Porträt Europas und setzt dabei Flüchtlinge, sowie Opfer menschlicher Grausamkeit in den Mittelpunkt des Geschehens. Von dem belgischen Pianisten Guy Vandromme am Piano begleitet, ertönt La Valse von Maurice Ravel über Leid, Einsamkeit und Poesie. Ein einmaliges Ereignis, welches sich in einen Blick aus dem Fenster verwandelt. Foto: Rosa Frank

  • Mitten wir im Leben sind / 6 Cellosuiten

    Mitten wir im Leben sind / 6 Cellosuiten

    Anne Teresa de Keersmaeker, am 8.02 und 9.02, um 21H00, Théâtre de Liège Die Cellosuiten von Johann Sebastian Bach sind die wohl einfühlsamsten und berührendsten Werke, die man ewig hören könnte. Anne Teresa de Keersmaeker legt die Partituren in die Hände eines Cellisten und in die Füße ihrer Tänzer, um jeder einzelnen Note einen Körper zu verleihen. Melodien und Lyrik wirbeln somit über die Bühne und kreieren eine Hommage an diesen meisterhaften Komponisten. Hier der Trailer. Foto: Anne van Aerschot

  • And so you see

    And so you see

    Robyn Orlin – Albert Silindokuhle Ibokwe Khoza, am 13 und 14.02, um 19H00, Théâtre de Liège Die südafrikanische Choreografin Robyn Orlin setzt sich in ihrer Kreation mit ihrer heutigen Heimat und den Ansichten über diverse Themen, wie Homosexualität und Religion, auseinander. Interpretiert von Albert Silindokuhle Ibokwe Khoza, durchleuchtet er die sieben Todsünden auf einer Musik von Mozart. Mit einer Prise Witz und zahlreichen Anspielungen auf diverse Persönlichkeiten, zeigt er in diesem Solo wie wichtig der Platz eines jeden Menschen, wie er auch sein mag, in der Gesellschaft ist. Absolut sehenswert! Hier der Trailer. 

  • How to proceed

    How to proceed

    Thomas Hauert, am 19.02 und 20.02, um 21H00, Théâtre de Liège Der Schweizer Choreograf öffnet in Liège den Vorhang für seine neue Kreation. Seit 1997 in Belgien lebend, hat er mit seiner dort gegründeten Kompanie ZOO, weltweit Bühnenerfolge gefeiert und ist bis heute ein angesehener Choreograf. In seinem neuen Werk ehrt er all jene, die ihn auf seinem Weg begleitet und mit ihm zusammengearbeitet haben und lässt zugleich seinen Gefühlen beim Anblick des momentanen Weltgeschehens freien Raum. Oh, was da wohl auf uns zukommen wird...

Etiketten:Festival - Tanz

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