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In was für einer Welt wollen wir leben?

Das diesjährige Festival Passages lädt afrikanische und karibische KünstlerInnen ein, um, mit aller Notwendigkeit, über die aktuellen Sachverhalte unserer Welt zu sprechen. Sei es in Theater-, Zirkus-, Tanz- oder musikalischer Form, jedem von ihnen brennt es unter den Fingernägeln, seine Gedanken mitzuteilen und ins Gespräch zu kommen. Die Welt steht in der Mitte der Bühne und wird von allen Seiten betrachtet.

 

„In was für einer Zeit leben wir eigentlich?“ Ja, solch eine Frage schießt einem durch den Kopf, wenn Präsidenten auf Twitter ihre Zunge nicht unter Kontrolle haben oder Attentate auf Facebook übertragen werden. Anstatt sich aber im Wandschrank zu verstecken, ist es notwendig am öffentlichen Diskurs teilzuhaben, aufzuklären – und dies auf unterschiedlichen Art und Weisen. In Metz kommen nun im Mai zahlreiche, internationale KünstlerInnen zusammen, um die Bühne zu einem Medium zu machen. Die ganze Stadt verwandelt sich in ein Theater, in dem Politik und Gesellschaft die Hauptrollen spielen. Sei es in Milo Raus Film The Congo Tribunal, in der irakischen Poesie-Performance La milice de la culture, in Babel Guyane des guyanischen Théâtre de l’Entonnoir, in der zirkushaften Fantasiereise von Ethiopian Dreams des Circus Abyssinia, in X-Adra des Libanesen Ramzi Choukair, in dem polnisch-deutschen-ungarisch-französischen Theaterprojekt Pandora’s Box, in And so you see… der südafrikanischen Choreografin Robyn Orlin, mit dem Iraker Haythem Abderrazak, in Aliénation(s) von Françoise Dô, in der Romanadaption Le quatrième mur von Sorj Chalandon, mit der Trapezkünstlerin Sandra Reichenberger… Kann Theater die Welt verändern? Nun, es kann uns anregen, weiterzudenken, andere Formen und Menschen kennenzulernen, Dingen einen Namen zu geben und in der Kunst einen Gesprächspartner zu finden. 

 

 

Foto: Festival Passages


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