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In ihrem neuen Stück »Deliciously Gone« erzählt die Freiburger Choreografin Nadine Gerspacher gemeinsam mit der französischen Tänzerin Camille Lejeune die Geschichte von Madame Serger-Chapelene. Madame, die alleine in ihrem Apartment lebt, ist eine verführerische, narzisstische Persönlichkeit, die sich in ihrem selbst geschaffenen Universum stetig neu inszeniert. Durch ihren Dialog mit den sie umgebenden Gegenständen, die wie Zeugen ihres Lebens wirken, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Illusion. Ein Sog entsteht, der das Publikum in die innere Welt der Protagonistin zieht.

Foto (WEB): Aurelie Veyrat

In poetischen, ritualhaften Bewegungen tanzt Madame gegen die Einsamkeit – zwischen vergangenem Glanz und Verfall, Erinnerung und Illusion. Ihr unersättlicher Hunger nach Bewunderung fließt durch jede ihrer Bewegungen, gleich einem heimlichen Beben unter der Haut. Selbst im Stillstand scheint die Luft um sie herum zu atmen, zu verlangen und zu verschlingen.

Die Solo-Performance (Camille Lejeune) erforscht das essentielle Bedürfnis des Menschen nach Bedeutung, Nähe und Selbstinszenierung, inspiriert von anthropologischen Ideen des Animismus und der Rollentheorie des Individuums.

Ein zartes, ironisches und zugleich berührendes Stück Tanztheater über die Kunst, sich selbst am Leben zu träumen.

Foto (WEB): Aurelie Veyrat

In Kooperation mit dem E-WERK Freiburg

Mit freundlicher Unterstützung des Landesverbands Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und FREEZONE Barcelona.

Weitere Infos                                                          

www.cianadinegerspacher.com

www.ewerk-freiburg.de


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