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Pinar Karabulut, eine „Feministin der Generation Pop“, inszeniert Oscar Wildes Verwechslungskomödie The Importance of Being Earnest

 

The Importance of Being Earnest lautet der Untertitel von Oscar Wildes fulminanter Verwechslungskomödie. In der kongenialen Übertragung von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek entfaltet sich mit großem Wortwitz ein Schauspielerfeuerwerk über die Macht der Verführung.

THEATER_BUNBURY_BADISCHES STAATSTHEATER KARLSRUHE_C_FELIX GRUENSCHLOSS_SZENIK

Die Dandys Jack und Algernon genießen ihr Doppelleben: Jack, der sicht in der Stadt selbst Ernst nennt, rechtfertigt seine ausschweifenden Besuche in der Metropole mit einem erfundenen, hilfsbedürftigen Bruder namens Ernst. Algernon begründet seine ausgedehnten Landpartien mit Krankenbesuchen bei seinem vermeintlichen Freund Bunbury. Kompliziert wird es, als die Frauen ins Spiel kommen. Schon immer träumten Gwendolen und Jacks Pflegetochter Cecily vom Traummann mit Vornamen Ernst.

Als sich Jack Gwendolen als sein Alter Ego Ernst und Algernon Cecily als Jacks Bruder Ernst vorstellen, ist es um die Damen geschehen. Doch plötzlich kehrt Jack frühzeitig heim und begründet seine Rückkehr mit dem Tod seines Bruders Ernst: die Verwirrung ist komplett – nur ernst kann in diesem turbulenten Spiel um Identitäten auf Dauer niemand bleiben!

Regie führt eine „Feministin der Generation Pop“: die junge Regisseurin Pınar Karabulut. Mit ihren Arbeiten, die sich durch große Energie und Spielfreude auszeichnen, und von einem weiblichen Blick auf die Figuren geprägt sind, war sie bereits zwei Mal zum Festival Radikal Jung am Münchner Volkstheater eingeladen.

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BESETZUNG

Algernon Lucie Emons
Jack Thomas Schumacher
Cecilie Sonja Viegener 

Gwendolen Leander Senghas
Lady Bracknell André Wagner 
Miss Prism Heisam Abbas 

Regie Pinar Karabulut 
Bühne & Kostüm Johannes Stenzel 
Dramaturgie Anna Haas, Eivind Haugland 


PRAKTISCHE INFORMATIONEN

  • Premiere 2019 / 2020
  • Dauer: ca. 1h 30
  • Öffentliche Probe am 03.01.2020 im STUDIO
  • Weitere Informationen auf der Webseite des Badischen Staatstheater Karlsruhe: www.staatstheater.karlsruhe.de

 

Fotos: Felix Grünschloß


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