Le 1er web magazine spectacles | Grand Est transfrontalier
Das 1. Webmagazin der darstellenden künste | Grenzüberschreitende Region Grand Est

Diana Damrau in Donizettis Anna Bolena am Opernhaus Zürich zu erleben

 

Die Inszenierung liegt in den Händen des amerikanischen Regisseurs David Alden. Auch Enrique Mazzola, ein Experte im italienischen Belcanto-Repertoire, steht erneut am Pult der Philharmonia Zürich.

 

 

Für seine 1830 uraufgeführte Oper Anna Bolena nahm Gaetano Donizetti ein reales historisches Ereignis zum Vorbild, die Ehetragödie des Königs Heinrich VIII. von England: Heinrich lässt sich 1533 ohne Erlaubnis des Papstes von seiner Gattin scheiden, um Ann Boleyn zu heiraten, derer er nach drei Jahren überdrüssig wird. Auf der Suche nach einem Ausweg aus der Ehe ersinnt der Monarch einen hinterlistigen Plan, um seine Gattin des Verrats an ihm zu überführen.

Die Oper beginnt, als Königin Anna zurecht befürchten muss, dass Heinrich sein Interesse ihrer Hofdame Jane Seymour zugewandt hat. Annas Jugendfreund, Lord Percy, liefert dem König den willkommenen Vorwand für die vermeintliche Untreue seiner Gemahlin. In einer Gerichtsverhandlung wird Anna des Ehebruchs für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Bevor man sie auf das Blutgerüst führt, verzeiht sie allen.

Nach der Belcanto-Oper Maria Stuarda, die 2018 am Opernhaus Zürich Premiere hatte, ist Anna Bolena nun der zweite Abend einer Trilogie mit Donizettis Königinnen-Dramen, die in Zürich auf die Bühne kommt. Wie schon in Maria Stuarda ist auch in Anna Bolena die Star-Sopranistin Diana Damrau in der Titelrolle zu erleben. Sie gibt ihr Rollendebüt in dieser Partie. An ihrer Seite singt Luca Pisaroni den König Heinrich VIII. und Karine Deshayes die Rivalin Jane Seymour.

 


Praktische Informationen

  • In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
  • Die Einführungsmatinee findet am 21. November 2021 statt.
  • Weitere Informationen auf der Website des Opernhauses Zürich: www.opernhaus.ch

 

 

Foto: Toni Suter


WIR EMPFEHLEN AUCH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Currently Playing

Szenik auf Facebook