Die Düsternis aus der Kälte
Der mysteriöse Däne kehrt mit seinem neuen Album Fixion und einer Elektro-Musik gemischt mit New Wave, die immer noch äußerst düster ist.
Mit einem einzigartigen Klang, irgendwo zwischen Elektro und Indi stolperte der Däne Anders Trentemøller mit seiner ersten EP auf die musikalischen Bühnen. Le Champagne wurde außerdem von dem deutschen Magazin Groove als bester Titel des Jahres bezeichnet. Seitdem folgt Trentemøller seinen Zielen. Mit seiner musikalischen Vielfalt zwischen minimal House und elektronischem Jazz bestätigt er trotzdem immer seinen Hang zur New Wave (oder sogar zur Cold Wave) und ihren Künstlern. Geboren 1974 bekennt er sich zu seiner Liebe zu Souxsi & the Banshees und Depeche Mode, und die Gitarren auf seinem letzten Album Fixion sind eindeutig von The Cure beeinflusst. Auf dieser Platte offenbart er eine gewisse Düsterheit, eingekleidet in melodische Komplexität und mit einer synthetischen Glasur der Coolness. Im Konzert erweist sich diese Düsternis als äußerst packend. (S.D.)
Weitere Informationen
- Die Homepage von Trentemøller (EN)
- Ein Interview mit Trentemøller in The Independent (EN)
- Trentemøller auf Soundcloud































