Die bürgerliche Luisa Miller und der adlige Rodolfo glauben an eine Welt, in der Herkunft keine Rolle spielen muss. Ihre Väter zerstören diese Hoffnung. Luisa gerät ins Fadenkreuz einer Intrige der Mächtigen, die sie zwingt, ihre Liebe zu Rodolfo zu verleugnen.
Die Dramen Friedrich Schillers boten Verdi einen Raum, die Konflikte zwischen privaten Leidenschaften und gesellschaftlichen Machtkämpfen musikalisch auszuleuchten. Für Luisa Miller nahm er sich bereits zum dritten Mal einen Text Schillers vor, diesmal das bürgerliche Trauerspiel Kabale und Liebe. 1849 für das Teatro San Carlo im zensurstrengen Neapel komponiert, war Verdi gezwungen, den politisch brisanten Stoff um Machtmissbrauch zu entschärfen.
Kurz vor Rigoletto auf dem Sprung zur Meisterschaft , erprobt Verdi schon hier musikdramatische Effekte, die noch in seinem Spätwerk bestehen. Mit grandiosen Arien, intimen Duetten und eindringlichen Ensembles erlebt das Publikum dieses zwischen Macbeth und La Traviata komponierte Meisterwerk erstmals in Saarbrücken.
Libretto von Salvadore Cammarano nach Friedrich Schiller. In italienischer Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln
Besetzung
Musikalische Leitung Sébastien Rouland
Licht Armin Konrad
Dramaturgie Patrick Strasser
Choreinstudierung Mauro Barbierato
Musikalische Einstudierung Martin Straubel/Guy-Bernard Davis/Omi Sahara
Regieassistenz/ Abendspielleitung Chiara Caforio
Theaterpädagogische Betreuung Maren Röttig
Lnspizienz Guido Krämer
Soufflage Marion Béranger
Mit
Il Conte di Walter Tobias Schabel/Michael Wagner
Rodolfo Taejun Sun
Federica KS Judith Braun/Clara-Sophie Pietsch
Wurm Markus Jaursch
Miller Benedict Nelson
Luisa Jessica Muirhead
Laura Stefanie Pijetlovic
Bauer Sang-Man Lee
Saarländisches Staatsorchester
Opernchor des Saarländischen Staatstheaters
































