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Das Saarländische Staatstheater präsentiert Krabat als mitreißende Steampunk-Oper. Im Großen Haus kommt am 11. Oktober eine Musiktheaterproduktion auf die Bühne, die eine ungewöhnliche Verbindung zwischen Rock und Oper eingeht. „Nicht die schwarze Magie ist das Unheimliche dieser Geschichte, sondern die Bereitschaft, sich der Macht zu unterwerfen. Heraus führt Krabat nicht allein die Zauberkraft, sondern Freundschaft, Solidarität – und die Entscheidung, Mensch zu bleiben“,  sagt Dramaturgin Gesa Oetting. Die Band „Coppelius“ vertont die Steampunk-Oper gemeinsam mit dem Komponistenkollektiv „Himmelfahrt Scores“.

Einem geheimnisvollen Ruf folgend, kommt der junge Krabat in die schwarze Mühle am Koselbruch und muss im mörderischen Mahlwerk eines grausamen Zauberers schuften. Soll er sich der Herrschaft fügen, um zu überleben und selbst Meister zu werden – oder sein Leben aufs Spiel setzen und den Meister zum Duell fordern?

„Krabat ist meine Geschichte, die Geschichte meiner Generation und die aller jungen Leute, die mit der Macht und ihren Verlockungen in Berührung kommen“, schrieb Otfried Preußler über sein Meisterwerk, das in Form eines Märchens an die Grundfesten der menschlichen und gesellschaftlichen Substanz rührt.

 

Die Band Coppelius und das Komponisten-Kollektiv Himmelfahrt Scores haben diesen Stoff in Musiktheater zwischen Rock und Oper verwandelt. Mit Klarinette, Cello, Kontrabass und Schlagzeug, die durch elektronische live-Treatments in einen besonderen Sound umgewandelt werden, erzählt Coppelius mit großem romantischen Orchester, Operngesang und Schauspiel von tiefer Freundschaft, Macht und Manipulation sowie von Widerstand und Nächstenliebe.

Komposition von Himmelfahrt Scores und Coppelius; Libretto von Ulf Schmidt.
Übernahme der Uraufführungs-Inszenierung aus dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

www.staatstheater.saarland


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