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Die 1919 in Wien uraufgeführte Oper Die Frau ohne Schatten empfand nicht nur Richard Strauss selbst als seine bedeutendste und schenkte den zahlreichen „FroSch“-Fans im Frühjahr 1945 mit der Sinfonischen Fantasie auch eine kompakte Version zum Schwelgen im Konzertsaal. Librettist Hugo von Hofmannsthal bekundete schon zur Oper: „Ich freue mich unsäglich aufs Hören.“ In den Vier letzten Liedern, die Strauss 1948 für Sopran und Orchester komponierte, waren es Gedichte von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff, die den betagten Komponisten zu einer hochemotionalen „versöhnlichen, musikalischen Meditation über Abschied und Vergänglichkeit“ inspirierten.
Antonín Dvořák, der drei Jahre lang als Direktor des New Yorker Konservatoriums wirkte, schildert in seiner 9. Sinfonie die Menschen, die Natur und die Musik Amerikas. Dabei ließ er sich von Melodien „aus der Neuen Welt“ inspirieren. Im Dezember 1893 wurde seine bis heute populärste Sinfonie in New York uraufgeführt: „Die Zeitungen sagen, noch nie hatte ein Komponist einen solchen Triumph.“

Richard Strauss (1864 – 1949) Sinfonische Fantasie aus „Die Frau ohne Schatten“
Richard Strauss Vier letzte Lieder
Antonín Dvořák (184 1– 1904) Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“

www.staatstheater-karlsruhe.de


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