Mit Prokofjews opulenter Oper Die Liebe zu den drei Orangen startet das Saarländische Staatstheater am 29. August im Großen Haus gleich rasant in die Spielzeit 2026/2027. Sie erzählt voller Humor von der Sehnsucht des Menschen nach Liebe, Glück und Lebensfreude. Tom Gerber, der gerade mit seiner Inszenierung des Musicals La Cage aux Folles in Saarbrücken Publikum und Kritiker gleichermaßen begeisterte, wünscht sich schon lange, eine Oper auf die Bühne zu bringen. Nach einer Reihe von Produktionen im Musicalbereich, ist dies nun seine erste Opernproduktion.
„Alles, was mich am Theater begeistert, wird auf die Bühne kommen: fantastische Musik, großartige Sänger*innen, tolle Kostüme und eine sinnliche Bühne. Unser Akzent ist die Magie des Theaters“, sagt Tom Gerber.
Der König ist verzweifelt. Sein Sohn, der Prinz, leidet an apathischem Negativismus im Endstadium. Die Ärzte wissen keinen Rat mehr. Doch dann, ein rettender Traum: Lachen muss er, der Prinz! Lachen ist ja die beste Medizin.
Aber so leicht lässt sich ein schwermütiger Prinz nicht erheitern. Erst ein Missgeschick der bösen Zauberin Fata Morgana bringt ihn zum Lachen – und dabei wollte Fata genau das verhindern. Aus Wut verflucht sie den Prinzen: Drei Orangen soll er lieben. Und die müssen natürlich erst aus einem fernen Schloss befreit werden. Doch was ist schon eine gefährliche Reise, wenn man den Hofnarren als Knappen mitnimmt und am Ende zitrusfrische Liebe wartet?
In Prokofjews satirischer Oper treffen Stegreiftheater und Groteske auf jene fein-witzige Musik, die auch vor pompösem Klang nicht zurückschreckt. Ein Werk, das nicht nur den Prinzen zum Lachen bringen wird.
Libretto vom Komponisten und Vera Janacópulos nach Vsevolod Meyerholds Adaption eines Stückes von Carlo Gozzi; in deutscher Textfassung unter Verwendung der Übersetzung von Jürgen Beythien und Eberhard Sprink sowie der Übersetzung von Werner Hintze.
































