Graf Waldner hat sein Vermögen verspielt – doch der Schein muss um jeden Preis gewahrt werden! Die Rettung scheint klar: Tochter Arabella soll reich heiraten. Der „Richtige“ erscheint in Gestalt des Gutsbesitzers Mandryka. Derweil muss ihre Schwester Zdenka aus Geldnot als Mann auftreten. Als sie sich in Matteo verliebt, gerät das gewagte Konstrukt gehörig ins Wanken … Zwanzig Jahre nach dem Rosenkavalier schufen Richard Strauss und sein kongenialer Librettist Hugo von Hofmannsthal mit Arabella ein zweites „Wiener Buch“ – eine feinsinnige Gesellschaftsstudie zwischen Walzerseligkeit und Abgrund. Fünf Tage vor Hofmannsthals Tod lag das Libretto vollendet vor und die Uraufführung am 1. Juli 1933 in Dresden wurde zum bewegenden Vermächtnis dieser einzigartigen Künstlerpartnerschaft: ein Werk voll schillernder Ironie und bittersüßer Wiener Eleganz.
Georg Fritzsch erfüllt sich in seiner letzten Spielzeit am Badischen Staatstheater mit Arabella einen Herzenswunsch. Brigitte Fassbaender, mit der ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, geht mit viel musikalischem Gespür der Zeitlosigkeit des Werks auf den Grund.
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