Die Aufklärer feierten den „Aha-Moment“. Den Romantikern genügte ein gehauchtes „Ah!“. Verliebter Blick, Sonnenlicht im Morgentau – ein Ausdruck des Erstaunens, wenn sich die Welt von unerwarteter Seite zeigt. In Tönen eingefangen: der Hornruf in Schuberts „Großer Sinfonie in C-Dur“ oder das Pedal-Solo der unsichtbaren Orgel, mit dem die „Unvollendete“ beginnt. Solchem romantischen Zauberspuk widmet Yannick Nézet-Séguin die erste Hälfte der Sommerfestspiele – gemeinsam mit namhaften Solisten und dem Chamber Orchestra of Europe. Die Künstler setzen Musik von Weber, Mendelssohn und Schubert ins rechte, mal gleißende, öfter noch gedämpfte Licht. Für Liebhaber der großen musikalischen Kathedralen spielt das London Symphony Orchestra Musik von Wagner und Rachmaninow. Zum Schluss dann noch ein hocher – freutes „Ah!“ und „Oh!“ – beim Gipfeltreffen mit Zubin Mehta, Daniel Hope und Pinchas Zukerman.
Sophie Burke gewinnt Karlsruher Tanzpreis 2026 für herausragende künstlerische Leistungen
Wie bereits im vergangenen Jahr wurde im Rahmen der Gala im Rahmen der Tanz-Fest-Woche mit dem Staatsballett Karlsruhe und hochkarätigen...
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