1976 stirbt der Zürcher Fritz Angst an Krebs. Im Wohlstand aufgewachsen, sieht er sich von der bürgerlichen Kälte seiner Welt ums Leben betrogen und zu Tode erzogen. Kurz bevor er den Kampf mit der Krankheit verliert, verfasst er unter dem Namen Fritz Zorn eine glühende Tirade: Sein Krebs sei kein persönliches Schicksal, sondern Spiegel des gesellschaftlichen Verfalls. Sein Buch wird zu einem skandalösen Orientierungspunkt der aufgebrachten Schweizer Jugend der Achtzigerjahre. Anne Haug bringt den Stoff auf die Bühne, ausgehend von der Frage, ob es damals wie heute gerechtfertigt ist, das Aussen für das eigene Leid verantwortlich zu machen.
Künstlerischer Dialog über Gattungs- und Landesgrenzen hinweg: Künstlerhaus Edenkoben und Badisches Staatstheater begründen Kooperation
In Dialog treten, sich gegenseitig durch den künstlerischen Austausch bereichern, die eigenen Gattungsgrenzen überschreiten – all dies ermöglicht eine Kooperation...
Lesen Sie weiter!































