„Die Fledermaus“ mit Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre: Das verspricht Spaß, musikalische Kennerschaft und neue Erkenntnisse. Strauß und sein Librettist haben sich für ihr Meisterwerk am französischen Theater orientiert. Dass in der „Fledermaus“ jeder mit jeder einen gelockerten Umgang pflegt, hat also Wurzeln bis hin zu Louvre und Versailles. Der damalige Adel kannte das sexuelle Treueversprechen unter Eheleuten nicht. Das Wiener Bürgertum hundert Jahre später wollte es ab und an vergessen – zumindest für einen Abend im Theater, wo es dann von Baronen und Fürstinnen, echten wie falschen, nur so wimmelt. Diesen Verknüpfungen geht Minkowski mit seinen Musikern nach und wirft einen frischen Blick auf den Operettenklassiker.
Bilanz der 48. Internationalen Händelfestspiele 2026
Nach einem mit Programm prall gefüllten Wochenende fanden die 48. Internationalen Händel-Festspiele 2026 am 8. März mit der zweiten Aufführung von Händels...
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