Thomas Hengelbrock ist ein begnadeter Vermittler geistlicher Musik. Er dirigierte bei uns Mendelssohns Oratorien, Bachs Kantaten und die h-Moll-Messe. Auch mit Mozarts Requiem er sich zum wiederholten Male auseinander. Es ist ein Meisterwerk, das Epochen verbindet, indem es gregorianische Melodien, Händels Fugen und Mozarts Motivarbeit zu etwas Neuem zusammenfügt: einem Kunstwerk, das geschrieben wurde, um Zeiten zu überdauern. Übrigens ist das Werk ein Rätsel– nicht zuletzt, weil es vom Komponisten nicht vollendet werden konnte. Mozart starb bei der Arbeit am „Lacrimosa“, seine Handschrift bricht nach einer wunderschön ausharmonisierten Tonleiter ab. Eine Tonleiter aufwärts – wie eine Himmelstreppe.
Lörrach: Burghof Discoveries in der Saison 26/27
Der Burghof Lörrach führt sein Nachwuchs- und Netzwerkformat „Burghof Discoveries“ in der Saison 2026/27 fort. Mit zwei neuen Ausgaben –...
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