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Die Würfel sind gefallen!

Das Roulette dreht sich, die Einsätze schimmern auf dem Zahlenteppich. Spannung breitet sich aus. Das Pendel über dem Kopf schwingt zwischen Verlust und Gewinn. Doch was passiert, wenn dieser Moment wichtiger als jeder geliebte Mensch wird? Im Theater Basel stellt sich der russische und erfolgreiche Theater-, Film- und Opernregisseur Vasily Barkhatov genau diese Frage. Eine Schweizer Erstaufführung. 

 

Der gescheiterte General sitzt in Roulettenburg und wartet auf den Postboten. Dieser soll aber nicht die im Casino angesammelten Geldsäcke ins traute Heim bringen, sondern die Todesbescheinigung seiner Erbtante aushändigen, damit er sich weiterhin am Spieltisch vergnügen kann (was für ein netter Zusammenhalt in dieser Familie wohl herrscht!). Doch, wie erschrocken ist er, als die Tante quick lebendig erscheint und dann auch noch den Grossteil seines Erbes verspielt. Und als ihm daraufhin auch noch seine Herzensdame davonläuft, steht der General vor dem Nervenzusammenbruch. Zur selben Zeit beginnt ein Hauslehrer ein kleines Sümmchen zu gewinnen. Jedoch kann auch er nicht mehr die Finger von den Würfeln lassen…

Das Glücksspiel und die Liebe. In dieser Geschichte verbrennen sich die Hauptpersonen ihre Finger an jedem Hoffnungsschimmer auf Zweisamkeit und Gewinn. Vasily Barkhatov greift hiermit ein Thema auf, welches nur sehr selten besprochen wird: die Spielsucht. Ein Abend mit ergreifender Musik und einer zu selten besprochenen Krankheit.  

 

Nach dem gleichnamigen Roman von Fjodor M. Dostojewskij

 

Vasily Barkhatov, Inszenierung

Modestas Pitrenas, Björn Huestege, musikalische Leitung

 

Mit

Pavlo Hunka, Asmik Grigorian, Elena Guseva, Dmitry Golovnin, Jane Henschel, Rolf Romei, Kristina Stanek, Pavel Kuban, Karl-Heinz Brandt, Andrw Murphy, Vivian Zatta, André Schann, Ingo Anders, Eva Buffoni, Frauke Willimczik, Vahan Markaryan, Luis Conte, Hendrik J. Köhler

 

Chor des Theater Basel

Sinfonieorchester Basel

Statisterie des Theater Basel

 

 

Foto: Priska Ketterer


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