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Positive Religion*

Von den Weisheiten des Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing profitiert auch heute noch die Schülergeneration. Über den Kampf der Kulturen und Religionen handelt das kluge und amüsante Stück der preisgekrönten Neubearbeitung von Ulrich Hub.

Jerusalem während der Kreuzzüge – von Muslimen beherrscht, von Juden bewohnt, von Christen belagert. Recha, die Zieh-Tochter des Juden Nathans, und Kurt, ein Kreuzritter, verlieben sich ineinander. Überrascht erfährt Kurt, dass Recha gar nicht Nathans leibliche Tochter ist, sondern das Kind eines Christen. Aufgewühlt, völlig durcheinander verrät er das Geheimnis dem Bischof, der es dem Sultan verrät – die Konflikte drohen zu eskalieren. Um eine Katastrophe zu verhindern, bittet Recha ihren Vater, die Ringparabel zu erzählen.

Schnell wird klar, wie eng die drei Männer (der Sultan, der Bischof und Nathan) als Vertreter der drei monotheistischen Religionen miteinander verbunden sind.

Diana Zöller zeigt den Knotenpunkt der Geschichte, die Ringparabel Nathans der Weise, in einer jugendlich-frischen Version der Neubearbeitung von Ulrich Hub.

 

Von Ulrich Hub

Regie Diana Zöller

Mit Yaroslava Gorobey, Benjamin Wendel, Horst Kiss, Guido Schumacher, Edzard Schoppmann

 

 

*Begriff von Lessing 1762/63, das Wahre an den positiven Religionen sei deren gemeinsamer Kern.

Foto: Ellen Matzat

 

*Begriff von Lessing 1762/63, das Wahre an den positiven Religionen sei deren gemeinsamer Kern.
Foto: Ellen Matzat


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