Es ist Zeit für Charabia!
Ein neues Festival wird den Herbst in Reims einleiten: Charabia. Freuen wir uns auf Olivia Ruiz, Tété, Mathieu Boogaerts und viele andere!
Festivals gibt es wie Sand am Meer. Und so wie am Strand sind die Aussicht, Wetterlage, Umgebung und Rahmenaktivitäten entscheidend, um daraus ein unvergessliches Ereignis zu machen. Doch leider weht nun schon seit einiger Zeit ein Sturm über die Festivalwiesen und kürzt dabei die Budgets. Wie ist es dennoch möglich, ein paar Tage lang kleine und grosse Menschen miteinander zu vereinen und ausgiebig tanzen zu lassen? Diese Frage stellten sich Barcella, Ulysse Maison d’Artistes und die Cartonnerie.
Den gemeinsamen Nenner fanden sie in der Liebe zur französischen Sprache. Kaum eine Sprache klingt lieblicher, poetischer und, ja, romantischer. Auch in der Musikwelt zeigt sich dies ganz deutlich. Viele aufstrebende Talente dichten in Französisch; einige der bekanntesten Sänger des Landes haben damit weltweit Erfolg. In Reims kommen sie nun zusammen, um mit dem Publikum das Wörterbuch auf den Kopf zu stellen und es mit hübschen Melodien zu verzieren. Mit dabei sind Olivia Ruiz, Mathieu Boogaerts, Askehoug und viele andere Lerchen, die nur darauf warten, die Bühne der Cartonnerie zu stürmen.
Klingt das nicht charmant? Oh oui!
PS: Hier noch ein Tipp für Familien: Am Sonntagnachmittag können Kinder an einem musikalischen Märchen, namens Icibalao, teilnehmen und sich vorstellen, wie Frösche, Meerjungfrauen und Prinzen durch Waschbecken hüpfen.
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La sélection Szenik :
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Buridane, 5.10, 19H00
Ein Glas Wein in der Hand und Buridanes Musik in den Ohren. Mit ihrer hübsch säuselnden Stimme, einer Schneewittchenhaut und wilden Haaren erzählt sie allerdings nicht von Picknicken und Nudelsalaten, sondern von fragilen Ich’s, noch zerbrechlicheren Wir, Ängsten und Enden. Dies alles verpackt in zarten Melodien und poetischen Bildern. Eine Malerin der Worte. Ja, darauf kann man sich nur freuen. Foto: Claude Gassian
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Askehoug, 6.10, 20H00
Ein Dandy schaut heute Abend vorbei. Im Gepäck ein wunderschöner, weicher Klang in der Stimme und theatralische Parolen. Und wie reist der Herr an? Auf einem Pop-Elektro-Teppich. In den letzten Jahren hat sich Askehoug seine eigene Nische in der französischen Musikwelt geschaffen. So schreibt er kleine Fabeln wie Jean de La Fontaine und vertont sie wie ein dekadenter, gerissener Zeitgenosse. Also, ein bisschen Glitzer angezogen und los geht das Nachtgeschwirr mit der französischen Sprache. Foto: David Desreumaux
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Bigflo & Oli, 7.10, 20H00
Die zwei Brüder aus Toulouse haben den direkten Erfolgsweg in die Musikwelt genommen. Mit einem ehrlichen Rap, in dem sie über Familie, soziale Missstände, sprechen, haben sie den Nerv der Zeit (und unserer Ohren) getroffen. Ihr zweites Album, an dem sie mit Stromae, Joey Starr und Busta Rhymes, gearbeitet haben, ist nun veröffentlicht und zeigt, dass wir noch viel von diesen zwei Musikern hören werden. Foto: Guillaume Gaesslerhttps://www.youtube.com/watch?v=UMlLcjpzzjc Foto: Guillaume Gaessler































