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Gangster-Jazzer

Im Gangster-Look macht sich die New Yorker Band Mostly Other People Do The Killing über den Jazz her.

In der Kategorie der echten Provokateure landen die vier Kerle von Mostly Other People Do The Killing in der Regel auf den ersten Plätzen. Nicht nur, dass sie unter einem Namen firmieren, der zum Haareraufen ist – immerhin steckt dahinter die von Fritz Lang vertretene Idee, dass jeder von uns potentiell zum Mörder werden kann – sie imitieren auch noch, welch unerhörte Frechheit, das Cover von Keith Jarretts Köln Conzert oder parodieren, neben anderen Scherzen, die Alben von Art Blakey oder Ornette Coleman. Nichtsdestotrotz ist ihre Musik ernst zu nehmen! Das New Yorker Quartett, bestehend aus Trompete, Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug, hat sich in den letzten Jahren als eine der besten Free-Jazz-Formationen durchgesetzt, ganz im Geiste der Jazzkapellen, die auch der große Albert Ayler nicht verachtet hätte. Unter den rhythmischen Attacken, die zuweilen an Chaos grenzen, tritt der Jazz in eine neue Ära ein – mit der gleichen musikalischen Inbrunst wie in den 60er Jahren. (E.A.)

Einladungen zu verlosen unter den Mitgliedern des Club szenik (Teilnahme am Gewinnspiel vom 21.03. bis zum 31.03. möglich)

Sendung über Mostly Other People Do The Killing auf France Musique (FR)
Artikel über Mostly Other People Do The Killing auf der Website All That Jazz (EN)


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