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¡Viva España!

Der Bratschist Nils Mönkemeyer verbindet den feurigen Rhythmus spanischer Tänze mit der Galanterie des Spätbarock.

U- und E-Musik lassen sich nicht vereinen: In Deutschland, Frankreich und Italien war dies seit dem 17. Jahrhundert die vorherrschende Meinung, weshalb sich Kunst- und Volksmusik immer weiter voneinander entfernt haben. Nicht so jedoch in Spanien, wo sich in der Epoche zwischen Barock und Klassik die Stilelemente vermischt haben. In diese spannende Epoche ist der deutsche Bratschist Nils Mönkemeyer eingetaucht und hat für sein Album Barroco Espanol eine faszinierende Sammlung von spätbarocken Werken mit typischen Rhythmen spanischer Volksmusik ans Licht geholt.
Die teils temperamentvollen teils empfindsamen Stücke, wie die Sonaten von Arcangelo Corelli, Padre Antonio Soler oder Gaetano Brunetti sind eine fantastische Mischung aus mitreißenden Tänzen und der Galanterie des Spätbarocken – interpretiert von einem der weltbesten Bratschisten, der sich für das spanische Kolorit Sabine Erdmann (Cembalo), Andreas Arend (Theorbe) und Klaus-Dieter Brandt (Violoncello) an die Seite geholt hat.

Photo © Irène Zandel


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