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Perfektes Spiel

Auf Einladung der Gesellschaft für Kammermusik Basel spielen die jungen Musiker des Pariser Streichquartetts Quatuor Ebène im Stadtcasino Basel Werke von Mozart, Batrók und Brahms.

Konzentriert sitzen die vier jungen Männer im Halbkreis vor ihren Noten und bringen die beiden Violinen, die Viola und das Violoncello zum Klingen. Das Spiel der Musiker ist so voller Leidenschaft und Schwung, dass man meinen könnte, sie hätten ihr ganzes Leben damit verbracht gemeinsam Musik zu machen. 
Das tun sie freilich erst seit 15 Jahren. Damals fanden sich die vier hoch talentierten Musikstudenten zu einer Zerstreuungsübung in einem Proberaum am Conservatoire National Supérieur in Paris zusammen und entdeckten ihren Gleichklang – den gemeinsamen unvoreingenommenen Blick auf die Werke der Klassik, den übereinstimmenden interpretatorischen und improvisatorischen Ansatz. Sie blieben zusammen, führten ihre Studien nun gemeinsam weiter und zu Ende und bilden seither das Streichquartett Quatuor Ebène, das der Kammermusik neuen Atem einhauchte, sich unzählige französische und internationale Preise erspielte –  und inzwischen nicht mehr nur in der klassischen Musik zu Hause ist. 
Zum  Konzert in Basel bringen Pierre Colombet, Gabriel Le Magadure, Matthieu Herzog und Rafaël Merlin indessen wieder ihr klassisches Repertoire mit. Auf  Einladung der Gesellschaft für Kammermusik Basel spielen sie in einem abendfüllenden Programm Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett Nr. 16, Es-dur, Béla Bartóks Streichquartett Nr. 4 und das Streichquartett Nr. 2, a-moll, von Johannes Brahms. (ewe)

Photo © Julien Mignot


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