Das Wunderkind unter den Streichquartetten
Die vier jungen Männer des Modigliani Quartetts spielen als wären ihnen ihre italienischen Instrumente in die Wiege gelegt worden.
Das französische Ensemble gehört ohne Zweifel zu den Besten seiner Art. Und das liegt nicht nur an den 300 Jahre alten Instrumenten, die den jungen Musikern zur Verfügung stehen. Die vier Freunde haben zusammen am Conservatoire National Supérieur in Paris studiert und sind nun schon seit mehr als elf Jahren in den großen Konzertsälen und auf den angesehensten Festivals dieser Welt zuhause. Ihr wunderbar klares und natürliches Spiel war schon im Pariser Louvre, im Kimmel Center in Philadelphia und im Wiener Konzerthaus zu hören. Auf dem Programm der kommenden Darbietung stehen nicht nur Franz Schuberts Streichquartett Nr. 10 Es-Dur D 87 op. Posth. 125/1, sondern auch Claude Debussys einziges Streichquartett (op. 10 in G-Moll), das mittlerweile als Meilenstein der klassischen Musik gilt. Der Abend wird von einem weiteren Streichquartett des slowakischen Komponisten Ernst von Dohnanyi (Nr. 3 A-Moll op. 33) abgerundet. (S.O.)
Foto © Jerome Bonnet































