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Liebes Tagebuch

Das Alte-Musik-Ensemble des Freiburger Barockorchesters entführt mit Samuel Pepys’ Tagebuchtexten und Musik seiner Zeitgenossen ins London des 17. Jahrhunderts.

Ein ausgefallenes Programm abseits des gängigen Konzertrepertoires – darauf hat sich das BarockConsort spezialisiert. Die Mitglieder des Freiburger Barockorchesters konzentrieren sich dabei auf die kleiner besetzte Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Beim sechsten Abokonzert stehen die London Diaries von Samuel Pepys auf dem Programm. Es waren seine Tagebücher, die Pepys unsterblich machten: Mit 27 Jahren fing er an zu schreiben, mit großer Detailgenauigkeit und beeindruckender Beobachtungsgabe. Der Flair und die Kultur Londons des ausgehenden 17. Jahrhunderts sind bildhaft beschrieben, seine Beobachtungen während des großen Feuers gehören zu den eindrücklichsten aus dieser Zeit. Doch nicht nur die bedeutenden politischen und gesellschaftlichen Ereignisse hat Pepys niedergeschrieben, auch von Kneipengängen und Begegnungen auf den Londoner Bällen kann man lesen. Den ausdruckstarken Texten, die vom schottischen Schauspieler Graham Valentin auf deutsch und englisch vorgetragen werden, begegnet das BarockConsort mit Musik der Zeitgenossen: Matthew Locke, Thomas Baltzar, Christopher Gibbons, Thomas Farmer, T. Morgan, John Blow, Christopher Simpson und Henry Purcell. Musik, die auch der Musikliebhaber Pepys sicherlich kannte und zu schätzen wusste. (T.B.)

Foto © Stefan Lippert

 


Etiketten:Barockmusik

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