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Jazz-Entertainment

Das Schweizer Sextett lässt mit viel Humor und Finesse den klassischen Jazz hinter sich zurück und entdeckt neue musikalische Ufer.

Wenn Hildegard lernt fliegen die Bühne betritt, folgt kein Konzert, es folgt ein Event, eine Party, eine Zirkusvorstellung. Beatboxing, Oper, Schreibmaschinengeklapper, Jazzrock, A Capella-Einflüsse, Swing, die Geräusche des Publikums – all das wird zu einem stimmigen und mitreißenden Musikerlebnis verarbeitet. Der Kopf der Band, Andreas Schaerer, zählt Strawinsky, Frank Zappa und Tom Waits zu seinen Einflüssen – dass sich so jemand nicht auf eine Stilrichtung beschränken kann und will, muss wohl nicht explizit erwähnt werden. Das Schweizer Sextett muss nicht mehr lernen, wie man fliegt, es beherrscht es bereits perfekt. Es fliegt mit „Bläsern, Bass und Bum-tschak“ über die Grenzen der Musik hinweg, lässt mit viel Humor und Witz den klassischen Jazz weit hinter sich zurück und bricht auf zu neuen musikalischen Ufern. Mehr als verdient, sind sie damit dieses Jahr gleich in zwei Kategorien für den Jazzecho nominiert. Entertainment, wie es nur diese Band beherrscht. (T.B.)

Foto © Reto Andreoli


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