Ein bisschen gute Laune gefällig?
Der Sänger von Herman Düne, David-Ivar, startet als Solokünstler durch und wandelt auf den Pfaden des Pop, Folk und R’n’B. Black Yaya: ein Soloprojekt voller Humor und Spaß.
Ah, diese Stimme, die erkennt man unter tausenden: die von David-Ivar der Band Herman Düne, auch wenn er sich jetzt Black Yaya nennt. Als Solokünstler firmiert er unter dem Spitznamen, den ihm seine Schulfreunde verpassten, weil er den Song Yaya von Lee Dorsey so mochte. Mit seinem Kumpel gründete er später Herman Düne und produzierte mit ihm 11 Alben. Sie werden der Anti-Folk-Bewegung zugerechnet und traten vor allem an der Seite des großartigen Turner Cody auf, bevor jeder von ihnen neue Wege austestete: Néman mit Zombie Zombie, David-Ivar mit Black Yaya. Sein erstes Soloalbum weist eine außerordentliche Klangpalette auf, von einfacher Instrumentierung (Mundharmonika, Gitarre, Schlagzeug) bis hin zu ausgeklügelten Konstellationen (Synthesizer, zackige und energische Rhythmen, Chöre). Pop, Country, Folk und sogar R’n’B treffen in fröhlichen Songs aufeinander. Mit bisweilen spöttischem Tonfall erinnert Black Yaya an einen Sébastien Tellier, der Gonzales getroffen und eine Zeitreise gemacht hat, um davon nur die besten musikalischen Experimente zu behalten. Ein ausgedehnter, fröhlicher und amüsanter Streifzug. (C.B.)
Weitere Informationen
- Homepage von Black Yaya (EN)
- Kritik des neuen Albums von Black Yaya auf spiegel online…
- …und auf Plattentests
- Interview mit Black Yaya auf der Website Indiepoprock (FR)































