Zwei Tage vor der Eröffnung des Tanzfestivals Saar gibt es für Tanzfans und das Ballett am Saarländischen Staatstheater eine besonders gute Nachricht: Stijn Celis bleibt bis zur Spielzeit 2029/2030 Direktor des Saarländischen Staatsballetts. „Stijn Celis soll auch weiterhin seine hervorragende Arbeit, die das Staatsballett weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt gemacht hat, in Zukunft fortsetzen“, erklärt Generalintendant Michael Schulz. Er schätze ihn als sensiblen und kreativen Künstler für den Tanz sowie inspirierenden Gesprächspartner sehr. „Deshalb freue ich mich außerordentlich darüber, mit ihm auch in Zukunft weiter planen zu dürfen und erwarte viele großartige Tanzproduktionen, sowohl in seiner Choreographie als auch als Kurator für die zu erwartenden hochkarätigen Gastchoreograph*innen und das Programm am Saarländischen Staatstheater.“
Der gebürtige Belgier leitet seit der Spielzeit 2014/2015 die Ballettsparte des Saarländischen Staatstheaters. Er startete seine Karriere als Tänzer beim Zürcher Ballett und wechselte 1993 ins Choreographie-Fach. Bevor er in Saarbrücken als Ballettchef antrat, machte er sich als freiberuflicher Choreograph international einen Namen, zwischen 2004 und 2007 war er Ballettdirektor am Stadttheater Bern. Bis 2014 war er wieder als freiberuflicher Choreograph tätig. Als Gastchoreograph zeigte er 2012 mit großem Erfolg seine Version von Cinderella am Saarländischen Staatstheater. 14 Jahre später studiert Stijn Celis nun mit dem Saarländischen Staatsballett Cinderella neu ein und eröffnet damit am kommenden Freitag, 6. März, das Tanzfestival Saar.
„In den vergangen zwölf Jahren konnten ich und mein Team mit Kompaniemanager Klaus Kieser sowie dem Ballettmeister Claudio Schellino und der Ballettmeisterin Eri Iwasaki ein hervorragendes Ensemble in Saarbrücken aufbauen. Die Tänzerinnen und Tänzer haben ein exzellentes künstlerisches Niveau“, sagt Stijn Celis. Er freut sich über die gute Zusammenarbeit mit Generalintendant Michael Schulz, „wir haben von Anfang an vertrauensvoll und konstruktiv zusammengearbeitet, dafür bin ich sehr dankbar. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam das Ziel erreichen können, das Saarländische Staatsballett international noch sichtbarer zu machen.“

































