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Auf der Suche nach dem Kräutchen „Niesmitlust“: Wilhelm Hauffs Zwerg Nase im Theater im Pfalzbau

 

Zwerg Nase ist die Geschichte eines Außenseiters, der aufgrund von Äußerlichkeiten verhöhnt wird, der aber sein Schicksal beherzt in die Hand nimmt, sich seiner Stärken erinnert und schließlich alles zu einem glücklichen Ende führt.

 

„Diejenigen tun sehr unrecht, welche glauben, es habe nur zu Zeiten Haruns Al-Raschid, des Beherrschers von Bagdad, Feen und Zauberer gegeben … “ – Wilhelm Hauff

 

Jakob, der Sohn eines Gemüsehändlers, hilft seiner Mutter täglich auf dem Markt. Eines Tages kommt eine alte, verlotterte Frau zu ihrem Stand, zerdrückt die kostbaren Kräuter, befingert mit ihren schmutzigen, ungepflegten Händen die Ware und riecht mit ihrer hässlichen Nase an allen Auslagen. Jakob ärgert sich so maßlos über diese Kundin, dass er sie beschimpft und verhöhnt.

Die Alte aber ist niemand anderes als die Fee Kräuterweis, die ihn für sein Verhalten mit Hässlichkeit bestraft. Nachdem er sieben Jahre zur Strafe in ihrem Haushalt dienen musste (immerhin weiht sie ihn in die Geheimnisse der Kochkunst ein), darf er, noch immer verwandelt, zurückkehren. Allerdings erkennen ihn wegen seiner hässlichen Gestalt weder Eltern noch Freunde und verhöhnen ihn als „Zwerg Nase“.

Durch alles, was er bei der Fee gelernt hat, schafft es Jakob alias Zwerg Nase jedoch, zum Oberoberküchenmeister des Herzogs aufzusteigen. Dort lernt er die sprechende Gans Mimi kennen und begibt sich mit ihr auf eine abenteuerliche Suche nach dem Kräutchen „Niesmitlust“, das ihn in den Jungen Jakob zurückverwandeln soll.


BESETZUNG

Inszenierung Jule Kracht
Bühne Nora Lau
Kostüme Kristel Bergmann
Musik Peter Hinz
Dramaturgie Andreas Bronkalla

Jakob / Zwerg Nase Robin Meisner
Mutter Melke Anna Stock
Prinzesssin / Gans Sophia Hahn 
König Stefan Kiefer
Minister Martin Schultz-Coulon
Hexe Aglaja Stadelmann 


INFORMATIONS PRATIQUES

  • Ab 5 Jahren
  • Eine Produktion des Pfalztheater Kaiserslautern
  • Dauer: 1 Stunde 40 Minuten, eine Pause
  • Weitere Informationen auf der Webseite des Theater im Pfalzbau: www.theater-im-pfalzbau.de

 

Foto: Thomas Brenner

 


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