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Körper, Objekte und die Gesetze der Physik in den Räumen des ZKM: Alexander Vantournhout präsentiert „Screws“ in Karlsruhe

 

 

 

Normalerweise hat eine Bowlingkugel nur eine Funktion: so viele Kegel wie möglich am Ende der Bahn umzuwerfen. Was aber, wenn man dieses Objekt aus seiner gewohnten Umgebung herausnimmt? Screws, die neueste Performance von Alexander Vantournhout, kehrt die Beziehung zwischen Körper und Objekt um.

 

 

 

Objekte werden am Körper befestigt, stützen ihn oder bringen ihn aus dem Gleichgewicht, ermöglichen die Überwindung der Schwerkraft oder verstärken ihre Wirkung. Mit Hilfe von Eisschuhen, Bowlingkugeln, Antigravitationsschuhen und anderen Objekten trotzen die Artisten von Screws den Gesetzen der Physik.

Zusammen mit fünf Tänzer-Akrobaten führt Vantournhout das Publikum auf eine Route von nachhallenden Mikro-Performances, von kurzen Solos und Duetten bis hin zu pointierten Gruppenchoreografien. Diese ortsspezifische Performance lädt die Zuschauer ein, ihren Sitzplatz zu verlassen und führt sie auf einen Parcours durch das Gebäude. Sie können umhergehen, sich führen lassen und die Blickwinkel wählen, aus denen sie die einzelnen Miniaturkompositionen wahrnehmen möchten.

Ausgebildet sowohl in zeitgenössischem Tanz (P.A.R.T.S.) als auch in Zirkus (ESAC), macht Alexander Vantournhout mit seinem Ensemble einen weiteren Schritt in seiner Suche nach dem kreativen, kinetischen Potenzial physischer Grenzen und den Beziehungen und Grenzen zwischen Performer und Objekt.

 


Praktische Informationen

 

 

 

Photo : Bart Grietens


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