Die Company MEK, gegründet 2017 von Muhammed Kaltuk, entwickelt Produktionen im Spannungsfeld zwischen Hip-Hop und zeitgenössischem Tanz, Kultur- und Tanztradition. Die Company steht für Diversität im zeitgenössischen Tanz und wagt in Raising Karen’s Children gemeinsam mit den Spoken Word Künstlerinnen Fatima Moumouni und Anna Chiedza Spörri und den Tänzer*innen Vehbi Can Yesil, Sarafina Beck, Ikenna Nwaogu, Chloé Wanner und Mikki Monnin eine kritische Bestandsaufnahme des gesellschaftlichen Ist-Zustands der Schweiz. Sie erzählen Geschichten von denen, die nicht repräsentiert sind, für die es keine Strukturen gibt – Tatsachen, die sich durch die Pandemie verschärft haben. Ein Wohnzimmer, in das man hineinschaut, ein Zoom in ein Leben, eine klare, sehr intime Realität einer Person. Hier ist etwas geschehen, ein nicht genau benanntes Ereignis, das jetzt massiv in dieses Leben eingreift. Im Schatten grosser interglobaler Ereignisse wurden hier im kleinen, nationalen Kontext politische Entscheidungen getroffen, deren Folgen erzählt werden.
Das Publikum wird bis zum Ende nur mit den Konsequenzen konfrontiert, erfährt nicht, was genau passiert ist. Wie auf einem Seziertisch im Anatomielabor zerlegen die Künstler*innen intimste Gedanken, Gefühle, Geschichten und Reaktionen auf der Bühne.
Biografie
Company MEK wurde 2017 durch Muhammed Kaltuk gegründet. Die Company entwickelt Produktionen im Spannungsfeld zwischen Hip Hop und zeitgenössischem Tanz, Kultur- und Tanztradition. Die Company steht für Diversität im zeitgenössischen Tanz. Die Schweiz als diverse Gesellschaft wird zeitgemäss repräsentiert im jungen Ensemble und in den Stilen, die die einzelnen tanzenden Personen mitbringen. Die diversen Tanzenden der Company beziehen klar Stellung, haben eine einzigartige Körpersprache, erreichen ein breites Publikum und brechen mit tänzerischen Konventionen. Sie sind authentisch, in der Verschmelzung von Hip Hop und Zeitgenössischem sprechen sie ein Publikum durch alle Generationen an, vor allem auch die, die sich sonst im Theater nicht gesehen, gehört oder vertreten fühlen.































