Ein Sprung in den Musikschauer
In Luxemburg wird der Neuen Musik auf den Zahn gefühlt und hinterfragt, was sie in uns hervorruft. Ein reichhaltiges Programm, an dem die Zuschauer auf vielfältige Art direkt teilnehmen können.
Neue Musik hat es derweilen nicht immer einfach. Sie erschauert, bricht wie ein Sturm auf die Zuhörer los. Doch was bleibt davon in ihnen zurück? Beim Festival rainy days werden unsere Emotionen in Bezug auf musikalisch neue Kreationen untersucht. Klangexperimente kommen dabei mit darstellender, plastischer Kunst zusammen; der Zuschauer selbst wird mit einbezogen und auf eine Reise geschickt. Durch Konzerte, Gesprächsrunden, Animationen wird unser Umgang mit Musik näher betrachtet.
Das Programm lässt Sie wahrlich auf Entdeckungstour gehen! Zum Beispiel werden Sie in Wojtek Blecharz Inszenierung einer Body Opera nicht bequem in einem roten Sessel sitzen, sondern sich liegend oder stehend wiederfinden und dabei den Klängen der Musik lauschen. Ziel dabei ist es, Klänge mit dem ganzen Körper zu spüren.
Mit den New Yorkern Yarn / Wire gehen Sie auf ein Hör-Abenteuer. Wie genau hören wir schon zu? Wie entfaltet sich ein Ton vollends? Vom ersten Anstoss bis zum letzten Atemzug, steht Ihnen hier die Definition der Intensität bevor.
Zudem lädt sie das JACK Quartet ein, die Kompositionen des rumänischen Komponisten Iannis Xenakis kennenzulernen. Wie eine Wildwasserbahnfahrt werden ihre Instrumente durch die Notenzeilen sausen und für die notwendige Dramatik im Raum sorgen.
Zudem ist es möglich, an unterschiedlichen Performances teilzunehmen, sich mit den Künstlern auszutauschen und am letzten Abend beim Ball das Tanzbein zu schwingen.































