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Höllenfahrt

Als kultureller Höhepunkt läutet das Festival Musica im Herbst die Spielzeit in Straßburg ein. Diesmal lautet das Motto „die Hölle heute“, was sich in Form von klassischen Konzerten, Kino-Konzerten und weiteren Darbietungen niederschlägt.

2 Wochen, 66 Komponisten, 101 Werke und 38 Uraufführungen – weltweit oder nur auf französischem Boden. Für seine 33. Ausgabe reist Musica ans Ende der Hölle mit einem Programm, das den Menschen und seine zerstörerischen Leidenschaften in den Blick nimmt. Mit Le Fun des oufs, einem Open-Air-Konzert nach einem Text von Sébastien Brand, hat der Fotograf Frantisek Zvardon diese Hölle in Bildern festgehalten und hat der Jazzmusiker Andy Emler sie musikalisch umgesetzt. Andere Vertonungen der Hölle sind die Oper Giordano Bruno von Francesco Filidei oder The Gospel According to the Other Mary von John Adams, ein Oratorium über den Leidensweg Jesu Christi. Eine Hölle, die allerdings gepflastert ist mit guten Absichten: Überall stößt man auf junge Talente, außerdem findet unter der Leitung von Philippe Manoury zum ersten Mal die Akademie für Komposition statt, die über die Dauer des Festivals 10 junge Komponisten bei ihrer Arbeit begleitet. Die Werke der Preisträger werden anschließend uraufgeführt. Eine Ausgabe voller Gegensätze mit einer Hommage an Arvo Pärt, Helmut Lachenmann und Pierre Boulez. Die Spielzeit geht wieder los! (C.B.)

Foto: Frantisek Zvardon


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