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Krieg im Kopf

Der apokalyptische Monolog von Rainald Goetz wurde von den Komponisten Jannik Giger und Leo Hofmann in ein vielstimmiges Solo für die Sopranistin Sarah Maria Sun übersetzt. Der Regisseur Benjamin von Bebber entwickelte zusammen mit dem Team ein Gewebe aus Text, Gesang, Instrumentalmusik und Hörspielpassagen.

 

Bekannt für seine temperamentvollen Aktionen und intensiven Texte hat Rainald Goetz auch in Kolik einen intensiven zeitgenössischen psychodramatischen Monolog geschrieben. Es geht um den Verlauf der Welt, der in seiner hyperbeschleunigten Form unser Inneres verletzt. Ein sterbendes Ich beginnt hier sich radikal selbst zu hinterfragen.
Das komponierte Solo von Jannik Giger und Leo Hofmann wurde für die derzeit außergewöhnlichste und wichtigste Interpretin moderner Musik, Sarah Maria Sun, geschrieben. Ihre Stimme wird durch ihre enorme klangliche Bandbreite vor allem in zeitgenössischer Vokalmusik geschätzt.

 

Komposition für Ensemble & Playbacks: Jannik Giger
Hörspiel & Elektronik: Leo Hofmann
Regie & Einrichtung Libretto: Benjamin van Bebber
Klangregie: Lukas Huber
Bühne und Kostümbild: Lea Burkhalter
Dramaturgie: Franziska Henschel

Sarah Maria Sun (Sopran, Stimmperformance)
Angelika Löfflat (Performance)

InstrumentalistInnen / Performance: Azra Ramić (Bassklarinette), Lucas Rössner (Kontraforte), Samuel Stoll (Horn), Stephen Menotti (Posaune) &
Solistenensemble Kaleidoskop: HannaH Walter (Violine), Ildiko Ludwig (Viola), Tilman Kanitz (Cello), Paul Wheatley (Kontrabass)

 

 

Foto: Gare du Nord

 

  • Uraufführung eines Musiktheaterprojekts von Jannik Giger, Leo Hofmann und Benjamin van Bebber mit Sarah Maria Sun
  • Einführungen jeweils 18H30
  • Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Gare du Nord 

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