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Ein Improvisations-Ensemble unter der Leitung von Samuel Gapp, das die von ihm konzipierte Musik in einem einmaligen Akt zum Leben erweckt. Darunter Worte, geschrieben oder ausgewählt und selbst gesprochen von Rodrigo Brandão. Die Botschaften, die in Klang und Sprache zum Ausdruck kommen, formen und beeinflussen sich gegenseitig in einer organischen Rückkopplung. Dabei ist das Hören der Ursprung und der gemeinsame Bezugspunkt. Wie bei der Pororoca, wenn zwei Kräfte aufeinandertreffen und aus ihrem Widerstand ein Naturphänomen entsteht: eine unaufhaltsame Bewegung, die weiterträgt. Ein altes afrikanisches Sprichwort sagt:

„Wenn du schnell sein willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam.“ Ein Ritual, heraufbeschworen in kollektiver Zusammenarbeit, unter dem Zeichen der Orixás.

Das Konzert ist Teil einer laufenden Kollaboration zwischen Samuel Gapp und Rodrigo Brandão. Ihr gemeinsamer Forschungsprozess untersucht die wechselseitigen Beziehungen verschiedener Themenfelder: Transkulturalität, Ritual und Zeremonie in der Musik, sowie das Spannungsfeld zwischen Komposition und Improvisation.

Samuel Gapp (DE) – Klavier, Komposition, Projektleitung Rodrigo Brandão (BR/PT) – Spoken Word

Albert Cirera (ES/CAT) – Tenor- und Sopransaxophon Susana Santos Silva (PT/SE) – Trompete

Vasco Furtado (PT/DE) – Schlagzeug Grafische Gestaltung: Laura Hinz https://samuelgapp.com

Stück-Dauer: 50 Minuten

Eine Kooperation mit dem E-WERK Freiburg und dem Loft Köln.

Gefördert von Deutsche Orchesterstiftung, Kunststiftung Baden-Württemberg, Fundació Ramon Llull.

www.ewerk-freiburg.de


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