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Jazzsänger der Gegenwart

Hier lohnt das Hinhören doppelt. Als Texter wie als Komponist ist Gregory Porter eine eminente Doppelbegabung. 

Einflüsse aus Gospel, Blues und dem schwarzen Soul der Südstaaten fließen in seine packenden Songs. Das ständige Wechseln seines Stils macht es schwer, seine Musik exakt zu definieren. Nur Porter selbst kann sie ganz genau beschreiben: “Ich betrachte mich selbst definitiv als Jazzsänger, aber ich liebe den Blues, schwarzen Southern Soul und Gospelmusik nicht weniger. Diese Elemente finden ihren Weg in meine Musik.“
Er verfügt über eine fesselnde und soulige Baritonstimme, die vorwiegend ruhig und nachdenklich klingt und schön zu seinen sozialpolitischen und romantischen Themen passt, die auf eigenen Erfahrungen beruhen.  Sie hat die Kritik entzückt. Für seine ersten beiden Alben Water (2010) und Be Good (2012) erhielt er Grammy-Nominierungen. Dadurch konnte sich Porter gleich als einer der besten zeitgenössischen Jazzsänger etablieren. 2016 legt er bei Blue Note mit Take me to the Alley sein viertes Soloalbum vor.

Foto © Shawn Peters


Etiketten:Soul

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