„Wesendonck Synthetisch“ zeigt Richard Wagners berühmte Lieder aus einem völlig neuen Blickwinkel. Die deutsch-japanische Mezzosopranistin Gerda Iguchi nähert sich dem Zyklus nicht als abgeschlossenem Werk, sondern als Material mit starkem Bezug zur Gegenwart. Sie verbindet die Gesangslinien mit elektronischen Synth- und Ambient-Klängen und öffnet damit einen neuen Hörraum. Die Texte der Schriftstellerin und Wagner-Muse Mathilde Wesendonck bleiben dabei das zentrale Element, gewinnen aber eine andere, fast schwebende Zeitlichkeit. Das Konzert geht über das reine Hören hinaus. Gezielt eingesetzte Düfte, die durch Räucherwerk entstehen, erweitern den Raum zu einer vielschichtigen Erfahrung. Klang, Bild und Atmosphäre greifen ineinander und lassen die Lieder in einem neuen Licht erscheinen. Zwischen Intimität und Experiment entsteht ein Zugang, der Wagner neu erfahrbar macht.
Sechs Theaterabende in der Stadthalle Kehl: Das Schauspiel‑Abonnement C
Das neue Theaterprogramm des Kulturbüros liegt vor: Sechs Schauspielabende und eine abwechslungsreiche Mischung aus Klassikern und aktuellen Stücken versprechen eine...
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