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Tanz auf dem Mond

Bei der Inszenierung Garage D’Or der Familie Flöz dreht sich alles um geplagte Männerseelen, die dem irdischen Leben entfliehen möchten.

Es ist eine gleichermaßen anrührende, wie auch skurrile Familie, die 1996 aus einem internationalen Pool von Theaterschaffenden entstanden ist. Ihr neustes Projekt, Garage D’Or, versucht geplagte Männerseelen zu heilen. Bruno, Lothar und Hermann möchten fliehen: Vor ihren anspruchsvollen Frauen, ihren schwer erziehbaren Kindern und ihrem tristen Leben. Die Garage nutzen sie dabei nicht nur als Rückzugsort, sondern auch als Erfinderwerkstatt, wo der Traum von einer Reise zum Mond in greifbare Nähe rückt.
Die Familie Flöz präsentiert eine Theatersprache jenseits der Worte: Die kummervollen Masken, die Relikte, die die Sehnsüchte repräsentieren, die melancholische Klavier- und Cellomusik und die filmischen Rückblenden verraten mehr über den Gemütszustand der drei Männer, als es mit Worten möglich wäre. Garage D’Or bleibt dabei jedoch nicht der melancholischen Stimmung verhaftet, schon im nächsten Moment lacht das Publikum Freudentränen und auch ein Happy End mit einem Tanz auf dem Mond, wird ihm nicht verwehrt.


Etiketten:Familie Flöz

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