Nimm Platz und hör mir zu
Die Violinstin Luisine erhält von ihrem Bruder eine Tonbandaufnahme, auf der eine männliche Stimme, die der ihres Großvaters ähnelt, aus seinem Leben erzählt. Ihr aufmerksam zuhörend, erfährt sie, dass ihr Großvater aus Armenien stammt; sie hört vom dort stattgefundenen Genozid im Jahr 1915 und taucht immer tiefer in totgeschwiegene Erinnerungen ein. Von Simone Kucher geschrieben, bringt der junge Regisseur Marco Milling diesen ergreifenden Text auf die Bühne und zeigt mit seiner Inszenierung, wie wichtig es ist, die Geschichte weder zu vergessen noch zu vergraben. Eine Premiere im Schauspielhaus Zürich.
Marco Milling, Regie
Mit Lisa-Katrina Mayer, Isabelle Menke, Ludwig Boettger, Matthias Neukirch, Christian Baumbach
Foto: Raphael Hadad
Weitere Informationen
- Weitere Informationen auf der Homepage des Schauspielhaus Zürich
- Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin im Rahmen der Autorentage
- Gespräch mit der Autorin am 5.11.2018 im Anschluss an die Aufführung































