Mit Echoes – Wo der Ton bricht bringen der Berliner Choreograph Raphael Moussa Hillebrand und Ensemblemitglied Mattes Herre historische und gegenwärtige Stimmen einer afroeuropäischen Geschichte auf die Bühne. Dabei überlagern, unterbrechen und ergänzen sich Fragen nach Erinnerung, Verantwortung und den Möglichkeiten einer gemeinsamen Zukunft. Im Dialog zwischen Theater und Tanz entsteht ein vielstimmiger, performativer Abend, der historische Gewissheiten befragt: Was verbindet den afrikanischen und den europäischen Kontinent? Welche Erfahrungen teilen wir in einer zunehmend vernetzten und zugleich ungleichen Welt? Und wie können Austausch, geteiltes Wissen und neue Formen der Solidarität helfen, den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen?
Nach dem erfolgreichen Mini-Festival Echoes I am Theater Baden-Baden setzen Raphael Moussa Hillebrand und Mattes Herre ihre künstlerische Zusammenarbeit fort. Gemeinsam entwickeln sie eine poetische und politische Theaterarbeit, die Geschichte als etwas begreift, das bis in die Gegenwart hineinwirkt – und die Frage stellt, wie aus einer geteilten Vergangenheit eine gerechtere Zukunft entstehen kann.































