„Ein Spiel der Erinnerungen“ nannte Tennessee Williams sein Bühnenstück „Die Glasmenagerie“. Tom blickt zurück auf seine Jahre in einer vaterlosen amerikanischen Kleinbürgerfamilie, im Schicksalsdreieck mit Mutter und verträumter, gehbehinderter Schwester. Bei John Neumeier ist dieser Tom mehr: Alter Ego von Tennessee Williams, Alter Ego des Künstlers überhaupt, dessen Kreativität die beengten Verhältnisse schier zu zersprengen droht. Ein Coup, der es dem Choreografen ermöglicht, seine Hauptfiguren mit Wünschen an die Zukunft, Enttäuschungen aus der Vergangenheit und intensiver Gegenwart aufzuladen.
Mit Grigorian, Rattle und Mäkelä glanzvoll ins neue Jahr: Das Festspielhaus Baden-Baden veröffentlicht sein Programm für das erste Quartal 2027
Das Jahr 2027 im Festspielhaus Baden-Baden beginnt glanzvoll: mit Gustav Mahlers neunter Sinfonie unter Klaus Mäkelä am Pult des Chicago...
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