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Fünf sehr persönliche und einzigartige Choreografien bilden diesen erstmalig aufgeführten Schubertschen Zyklus begleitet von den jungen Sänger⋅innen des Opernstudios.

 

In einem von Silvère Jarrosson gemalten Bühnenbild entfalten die Tänzer-Choreograf⋅innen des Balletts der Opéra national du Rhin ihre künstlerischen Welten zu einer Musikdramaturgie des Pianisten Bruno Anguera Garcia rund um die Figur und das Schaffen von Franz Schubert.

 

Franz Schubert prägte die Musikgeschichte mit seinen romantischen Kompositionen. Der 1798 in Wien geborene Schüler Salieris wurde zu einem glühenden Bewunderer Beethovens. Trotz seines frühen Todes mit nur 31 Jahren schuf er ein opulentes Werk, das mehr als tausend Streichquartette, Symphonien, Sonaten, Fantasien und Opern zählt. All diese Formen erkundete er mit der gleichen absoluten Hingabe.

Vor allem die Kunst der Lieder perfektionierte er, das bezeugen unter anderem die drei Liederzyklen Die schöne Müllerin, Winterreise, sowie der posthume Schwanengesang, in denen sich glanzvoll die Themen offenbaren, die den Komponisten sein ganzes Leben beschäftigten: Liebe, soviel ist gewiss, aber auch Hoffnung, Enttäuschung, Wehmut, Traurigkeit, Natur und vor allem die Suche nach einem unerreichbaren Anderswo.


Praktische Informationen

  • Dauer: 2 Std.
  • Ab 7 Jahren
  • Mit Pause
  • Weitere Informationen auf der Website der Opéra national du Rhin: www.operanationaldurhin.eu

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